Existenzgründungs-Handbuch

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Die Verwaltung und Interessenvertretung der Selbstständigen erfolgt über eine Zwangsmitgliedschaft in der jeweiligen Berufskammer. Die Gewerbetreibenden eines Bezirks sind in der Industrie- und Handelskammer (IHK) organisiert, es sei denn es handelt sich um einen Handwerksbetrieb, für den grundsätzlich die jeweilige Handwerkskammer zuständig ist.

Andere Berufskammern sind z.B. die Rechtsanwaltskammer für Rechtsanwälte oder die Ärztekammer für Ärzte. Rechtsform der Organisation ist jeweils eine juristische Person (Körperschaften) des öffentlichen Rechts.

Aufgaben der Industrie- und Handelskammern sind u.a.:

Nicht zu den Aufgaben der IHK gehört die Wahrnehmung von sozialpolitischen und arbeitsrechtlichen Interessen der Mitglieder.

Die Industrie- und Handelskammer finanziert sich durch die Mitgliedsbeiträge. Sämtliche Industrie- und Handelskammern Deutschlands sind im Deutschen Industrie- und Handelstag als Dachverband zusammengeschlossen.

Praxistipp:
Die IHKs führen regelmäßig Seminare für Existenzgründer (ihres Zuständigkeitsbereiches) durch. Zudem geben sie in vielen Bereichen der Existenzgründung individuelle Auskunft bzw. führen individuelle Beratungen durch.


Eine ehemalige Tochtergesellschaft des Deutschen Industrie- und Handelstages ist die BHK International GmbH (vormals IHK-Gesellschaft zur Förderung der Außenwirtschaft und der Unternehmensführung mbH).
Ihre Aufgaben sind:

Bei der Planung der Erschließung ausländischer Märkte wäre die BHK International GmbH (vormals IHK-Gesellschaft zur Förderung der Außenwirtschaft und der Unternehmensführung mbH) insofern der richtige Ansprechpartner (http://www.bhk-international.de/).

www.ihk.de (Internetseite der Industrie- und Handelskammern)


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