Existenzgründungs-Handbuch

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Die Produktpolitik ist ein wichtiges Marketinginstrument. Sie umfasst alle Maßnahmen, die sich auf das Leistungsangebot des Unternehmens beziehen. Dazu gehören materielle, aber auch immaterielle Güter - z.B. Dienstleistungen, Rechte oder Informationen.

Die Produktpolitik umfasst

Zur Produktpolitik gehören alle unternehmerischen Entscheidungen zu

Die Produktpolitik beschäftigt sich außerdem mit den Entscheidungen über die Gestalt, das Material, die Farbe, den Namen, die Haltbarkeit, die Handhabung oder die Verpackung des Produktes.

Alle diese Faktoren beeinflussen - wie auch immer - die Kaufentscheidung der Verbraucher und damit den Markterfolg des Produktes, was die Bedeutung der Produktpolitik nachhaltig unterstreicht.

In der Praxis sind folgende produktpolitische Ziele von Bedeutung:

Fehlschläge in der Produktpolitik sind nicht selten, aber oft vermeidbar. Häufige Gründe für Flops bei der Neueinführung eines Produktes sind:

Aus rechtlicher Sicht muss das Unternehmen bei seiner Produktpolitik die Vorschriften zur Produkthaftung berücksichtigen. Dies beinhaltet z.B. Schadenersatzpflichten des Herstellers oder Händlers etwa bei Konstruktions-, Fabrikations- oder Instruktionsfehlern. Außerdem muss das Unternehmen bei der Verpackung die Bestimmungen der Verpackungsverordnung (VerpackV) berücksichtigen und den gesetzlichen Produktkennzeichnungspflichten (Angaben zu wichtigen Inhaltsstoffen, zu Haltbarkeit, Herkunftsgebiet u.ä., ausreichende Sicherheitshinweise) nachkommen.


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