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Lothar Albert

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Steuer-Lexikon

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Gemeinschaftsgebiet: « Vorheriges Thema (Geldwäscheanzeige - Verdachtsgründe)Nächstes Thema » (Gemischte Aufwendungen)

Der Begriff Gemeinschaftsgebiet ist seit 01.01.1993 neu in das Umsatzsteuergesetz aufgenommen worden. Er ist für die Neuregelungen im EG-Binnenmarkt erforderlich geworden. Für die Anwendung der neuen Vorschriften muss wie folgt unterschieden werden:

  • Gemeinschaftsgebiet bezeichnet das Inland aller EG-Staaten

  • das übrige Gemeinschaftsgebiet bezeichnet die Inlandsgebiete aller anderen EG-Staaten. Aus der Sicht der Bundesrepublik Deutschland sind das die Inlandsgebiete von
    - Belgien
    - Dänemark
    - Estland
    - Finnland
    - Frankreich
    - Griechenland
    - Irland
    - Italien
    - Lettland
    - Litauen
    - Luxemburg
    - Malta
    - Niederlande
    - Österreich
    - Polen
    - Portugal
    - Schweden
    - Slowakei
    - Slowenien
    - Spanien
    - Tschechien
    - Ungarn
    - vom Vereinigten Königreich
    - Zypern (griechischsprachiger Teil)


Nicht zum Gemeinschaftsgebiet, sondern zum Drittlandsgebiet, gehören die vom Inlandsgebiet der EG-Staaten ausgenommenen Gebiete:

Bundesrepublik Deutschland - Insel Helgoland und das Gebiet Büsingen
Dänemark - Färöer-Inseln, Grönland
Finnland - Aland Inseln
Frankreich - die überseeischen Departements
Griechenland - Berg Athos
Großbritannien - Überseegebiete
Italien - Livigno, Campione d'Italia, ital. Teil des Luganer Sees
Niederlande - Aruba, Bonaire, Curacoa, St. Moritz, Saba und Eustatius
Spanien - Ceuta, Melilla und die Kanarischen Inseln


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