Aktuell
13.10.2026
Vergütete Präsidiumsarbeit im Sportfachverband ist kein Ehrenamt
Der Kläger ist ein nationaler Sportfachverband für Fußball
in der Rechtsform des eingetragenen Vereins. Der Vorstand besteht unter anderem
aus den Mitgliedern des Präsidiums. Der Kläger vertritt die Interessen seiner
Mitgliedsverbände im In- und Ausland. Eine primäre Aufgabe ist die Ausübung des
Fußballsports in der Organisation von nationalen Auswahlmannschaften zur
Teilnahme an internationalen Länderwettbewerben, an Meisterschaftsspielen und
Wettbewerben der Spielklasse des Klägers, der Regional- und Landesverbände und
der Lizenzligen. Seiner besonderen Förderung unterliegt auch der Freizeit- und
Breitensport.
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12.10.2026
Besteuerung der Energiepreispauschale bei Arbeitnehmern ist verfassungsgemäß
Die Besteuerung der Energiepreispauschale bei Arbeitnehmern
als Einnahme ist verfassungsgemäß. Dies hat der Bundesfinanzhof (BFH)
entschieden.
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08.10.2026
Finanzbehörde muss nicht eidesstattlich versichern
Eine Finanzbehörde ist nicht verpflichtet, die Richtigkeit
und Vollständigkeit einer von ihr erteilten datenschutzrechtlichen Auskunft an
Eides statt zu versichern.
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07.10.2026
Beiträge an einen Schulförderverein können als Schulgeld steuerlich abziehbar sein
Der Bundesfinanzhof (BFH) hat entschieden, dass auch
Beiträge von Eltern an einen Förderverein der Privatschule ihrer Kinder unter
Umständen als Schulgeld im Sinne des § 10 Abs. 1 Nr. 9 des
Einkommensteuergesetzes (EStG) steuerlich berücksichtigt werden können. Nach
dieser Vorschrift können --unter weiteren Voraussetzungen-- 30 % des
Schulgelds, höchstens 5.000 € je Kind, als Sonderausgaben abgezogen werden.
Nicht begünstigt sind Entgelte für Beherbergung, Betreuung und Verpflegung.
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06.10.2026
Festgesetzte Erbschaft- und Schenkungsteuer erreicht 2025 neuen Höchstwert
Im Jahr 2025 haben die Finanzverwaltungen in Deutschland
Erbschaft- und Schenkungsteuer in Höhe von 21,4 Milliarden Euro festgesetzt.
Die festgesetzte Erbschaft- und Schenkungsteuer stieg damit gegenüber dem
Vorjahr um 60,8% und erreichte einen neuen Höchstwert.
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05.10.2026
Grundsteuerbescheid aufgehoben - differenzierende Hebesätze in der Stadt Krefeld rechtswidrig
Die Stadt Krefeld hat die Eigentümerin eines
Nichtwohngrundstücks für das Jahr 2025 zu Unrecht unter Zugrundelegung eines
Hebesatzes von 995 v.H. zu Grundsteuern in Höhe von knapp 3000 Euro
herangezogen. Das hat die 5. Kammer des Verwaltungsgerichts Düsseldorf
entschieden und den angefochtenen Grundsteuerbescheid aufgehoben.
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01.10.2026
Ermittlung der Geringfügigkeitsgrenze von 10 % bei geduldetem Betriebsvermögen
Land- und forstwirtschaftlich genutzte Grundstücke, an denen
Erbbaurechte bestellt und die von den Berechtigten bebaut werden, bleiben nach
der Rechtsprechung des BFH bis zu einer Entnahme (geduldetes) Betriebsvermögen.
Das geht aus einem aktuell veröffentlichten urteil des FG Niedersachsen hervor.
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